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Kalkstickstoff – schützt Ihre Pflanzen vor pilzlichen Erkrankungen
Kalkstickstoff greift in die Entwicklung von Pflanzenkrankheiten auf verschiedene
Weise ein:
- Das Pflanzenwachstum und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen (festeres
Zellgewebe) wird aufgrund seiner gleichmäßigen, ammoniumbetonten
Stick- stoffwirkung und der verbesserten Calciumversorgung positiv beeinflußt
(indirekte Wirkung).
- Natürliche Gegenspieler von Schadpilzen im Boden wie z.B. Penicillium-Arten werden gefördert.
- Dauersporen von Schadpilzen im Boden werden dezimiert oder am Auskeimen gehindert
(prophylaktische Wirkung).
- Beeinflussung der Erreger bzw. deren Entwicklung nach bereits erfolgter
Infektion der Pflanzen (kurative Wirkung).
Kalkstickstoff
- hemmt Dauersporen am Auskeimen (Kohlhernie, Sclerotinia)
- hemmt das Myzelwachstum (Phytophthora, Phytium)
- vermindert die Ascosporenbildung (Mutterkorn, Apfelschorf)
- reduziert die Erreger von Auflaufkrankheiten (z.B. Fusarien)
- bekämpft den Erreger der Halmbruchkrankheit (Cercosporella)
- fördert natürliche Gegenspieler, z.B. Penicillium-Arten
- fördert erwünschte Pilze, wie z. B. die zelluloseabbauenden
Kalkstickstoff reduziert den Infektionsdruck und hält auf diese Weise viele Pflanzenkrankheiten unterhalb der wirtschaftlichen Bekämpfungsschwelle. Bei einigen Krankheitserregern, die sich chemisch nur schwer bekämpfen lassen, sind mit Kalkstickstoff gute Erfolge zu erzielen. Bislang sind keinerlei Resistenzbildungen bekannt, obwohl Kalkstickstoff schon seit mehr als 100 Jahren eingesetzt wird.
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